Termine

20. Mai 2012 - 20. November 2012 | 3 Einträge gefunden
Konferenz zu Gesetz und Gesellschaft
23. Mai 2012 10:15 - 17:30
Am 23. Mai, dem Verfassungstag, soll am Ort des Potsdamer Abkommens an die frühen Verfassungen von...
Helga Böhnisch DIE LINKE im Bundestag
Regionalgespräche zun Gleichstellungspolitischen Handlungsprogramm
30. Mai 2012 15:00 - 18:00
Der Dialog vor Ort zum Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm soll Akteure werben und motivieren...
Helga Böhnisch MASF, Landesgleichstellungsbeauftragte
Märkischer Abend
1. Juni 2012 18:00 - 22:00
Die Veranstaltung im schönen Ambiente des Neuzeller Klosters bietet  Gespräche mit Vertretern...
Helga Böhnisch IHK Ostbrandenburg
 

Aktuelle Pressemitteilung

3. Januar 2012 Helga Böhnisch

Spenden : Tradition bei der Fraktion DIE LINKE im Brandenburger Landtag

Die gleichstellungs- und familienpolitische Sprecherin, Helga Böhnisch erklärt : Die Frkation DIE LINKE unterstützt seit Beginn ihrer Arbeit im Brandenburger Parlament soziale Projekte. Im Jahr 2011 waren es 5.100 €, die einem Sozialfond zugeführt wurden.  Mehr...

 
15. Dezember 2011 Helga Böhnisch

Frauenhäuser bieten Schutz und Hilfe !

Aus Anlass der Haushaltsberatungen des Landtages zum Haushalt 2012 und der weiteren Finanzierung der Frauenhäuser erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin, Helga Böhnisch : Frauenhäuser müssen über eine gesetzliche Grundlage der Bundesregierung gestützt werden, um Frauen einen Rechtsanspruch auf Schutz nund Hilfe zu garantieren. Mehr...

 
 
28. Oktober 2011

Zur Situation Alleinerziehender im Land Brandenburg

Mit dem Koalitionsvertrag „ Gemeinsinn und Erneuerung: Ein Brandenburg für alle“ ist festgeschrieben, dass das Familien- und Kinderpolitische Programm weiterentwickelt wird.

Lebensphasenorientiert stehen dabei auch alleinerziehende Frauen und Männer im Focus.

Die Unterstützung Alleinerziehender wird von der Landesregierung als eine Querschnittsaufgabe verstanden, die verschiedene Handlungsfelder miteinander verknüpft. Alleinerziehende benötigen vor allem eine existenzsichernde Arbeit und eine familienbewusste Infrastruktur, die auch die Balance zwischen Fürsorge – und Erwerbszeit ermöglicht.

Fast jede vierte Familie gehört im Land Brandenburg zur Gruppe der Alleinerziehenden. Ihr Anteil ist bis 2007 stetig gewachsen. Jetzt stagniert diese Entwicklung.

Die Gründe, weshalb Eltern ihre Kinder alleine erziehen, haben sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Während in der Nachkriegszeit Alleinerziehende überwiegend verwitwet waren, hat der Anteil der Geschiedenen zugenommen und betrug 2007 ca 49 %.

Probleme sind, dass ein großer Teil der Gruppe der Alleierziehenden im Bezug von ALG II z. T. bis zu drei Jahren steht. Damit gelten sie als besonders armutsgefährdet.

Das Schaffen von Arbeitsplätzen und auch die Vergabe von Maßnahmen sollte deshalb dieser Gruppe besondere Aufmerksamkeit widmen.

Seit dem Jahr 2000 hat das MASF eine Reihe von speziellen Maßnahmen zur Aktivierung  und Arbeitsmarktintegration  für Alleinerziehende unternommen. Im Bereich der Ausbildung ist das z. B. die geförderte Teilzeitausbildung für junge Mütter und Väter. Voraussetzung dafür sind bedarfsgerechte Angebote zur Kindertagesbetreuung. Im  Land Brandenburg sind die erforderlichen wohnortnahen Plätze zum größten Teil vorhanden. 

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Thematik ist Familienpolitik, die sich in erster Linie am Wohl der Kinder zu orientieren hat.“ Die Brandenburger Entscheidung: Familien und Kinder haben Vorrang“- bedeutet auch , dass Familie dort ist, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern dauerhaft Verantwortung übernehmen. Der moderne Familienbegriff umfasst alle Formen des auf Dauer angelegten privaten Zusammenlebens mit Kindern.

 Zur Realisierung der familienpolitischen Ziele und Inhalte gibt es eine enge Zusammenarbeit von MASF und MBJS, um das vorhandenen familien – und kinderpolitische Programm weiterzuentwickeln und konkrete Maßnahmen einzuleiten und fortzuführen.

Auszug aus dem Bericht „ zur Situation Alleinerziehender im Land Brandenburg“ – vorgestellt im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Frauen und Familien am 24.08.2011