Die gleichstellungs- und familienpolitische Sprecherin, Helga Böhnisch erklärt : Die Frkation DIE LINKE unterstützt seit Beginn ihrer Arbeit im Brandenburger Parlament soziale Projekte. Im Jahr 2011 waren es 5.100 €, die einem Sozialfond zugeführt wurden. Mehr...
Aus Anlass der Haushaltsberatungen des Landtages zum Haushalt 2012 und der weiteren Finanzierung der Frauenhäuser erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin, Helga Böhnisch : Frauenhäuser müssen über eine gesetzliche Grundlage der Bundesregierung gestützt werden, um Frauen einen Rechtsanspruch auf Schutz nund Hilfe zu garantieren. Mehr...
In fünf Regionalkonferenzen wurden erste Erfahrungen, Ergebnisse und auch Probleme bei der Umsetzung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms diskutiert. In einer offenen und konstruktiven Gesprächsatmosphäre fanden sich Landtagsabgeordnete, kommunale Gleichstellungsbeauftragte, Abgeordnete aus Kommunen und Vertreter von Vereinen und Frauenverbänden zusammen, um über laufende und geplante Projekte zu beraten und Schlußfolgerungen für die weitere Arbeit zu ziehen.
Besonders zum diesjährigen Schwerpunkt „ Frauen gestalten Kommunen“ erläuterte Frau Dr. Haase die Arbeit der fünf Modellkommunen und warb für eine Beteiligung und Fortsetzung des Projektes 2012. Weitere vom MASF in 2011 geförderte Projekte, wie z. B.
- FrauenGestalten in der Wirtschaft – frauen gestalten Wirtschaft
- FrauenOrte
- Starke Mädchen im Land Brandenburg mischen mit
sollten unbedingt über 2011 hinaus fortgeführt werden.
Bei aller Unterschiedlichkeit der Gespräche gab es Sachverhalte, die regionübergreifend angesprochen wurden. Dazu gehörten u.a. diese -
. Perspektiven für Frauen und Männer in den Regionen bieten und Arbeit schaffen, von der man leben kann.
. Entgeltungleichheit beseitigen, Mindestlöhne in allen Branchen einführen.
. Netzwerke für Alleinerziehende sichern und ausbauen.
. Entwicklung kreativer Betreuungsmodelle für Kinder, deren Mütter oder Väter in Arbeitszeiten außerhalb der KITA-Öffnungszeiten tätig sind.
Ganz wichtig ist aber auch, dass vorhandene und langjährig bewährte Projekte – Frauenzentren, Beratungsstellen und nicht zuletzt auch Frauenhäuser finanziell gesichert werden.
Resümee ist: Die Verabschiedung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms mit den darin enthaltenen Maßnahmen ist ein erster positiver Schritt und eine stabile Grundlage für die Weiterarbeit im Rahmen der Gleichstellungspolitik.